Die Dreizehn. Kunst zwischen Feldis und dem Dreibündenstein.
Stefan Hübscher, ein gefragter Plastiker der Gegenwart, hat mit seiner Motorsäge 13 Frauengestalten aus Feldiser Lärchenholz geschaffen. Als ‘Die Dreizehn‘ stehen diese nun in der Landschaft zwischen Feldis und dem Dreibündenstein. Als schlanke, stolze, archaische Wesen, alle über drei Meter gross, sind die Skulpturen Wind und Wetter ausgesetzt. Sie verschmelzen so über die Jahre mehr und mehr mit ihrem Standort. Als Gesamtwerk zeitigen die Figuren eine starke Wirkung. Doch die schlanken Stämme korrespondieren nicht nur mit der Landschaft, sie sind als Teil davon konzipiert.
Dass Frauenfiguren den Blick in die Landschaft am besten zu schärfen vermögen, dessen ist sich der Künstler gewiss. Hübscher sagt, dass heute allein die Frauen noch so ganzheitlich sind wie die Natur.
Die renommierte Deutsche Wochenzeitung ‘Die Zeit‘ schreibt von Hübschers Frauen, sie erinnerten an die Ahnenstatuen auf den chilenischen Osterinseln. Aber eben, sie stehen nicht auf den Osterinseln sondern auf der Sonnenterrasse von Feldis und das nicht von ungefährt. Stefan Hübscher hat als Kind all seine Ferien hier verbracht und dabei eine enge Bindung zu diesem herrlichen Stück Erde aufgebaut.
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